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Das persönliche Programm, beispielsweise bestehend aus jeder Folge der Lieblingsserie, den täglichen Nachrichten sowie allen Sportsendungen, ist dann jederzeit abrufbar, ohne Kassettenspulen und zur selbstdefinierten "Sendezeit." Sollten sich TIVO und der Konkurrent ReplayTV durchsetzen, ist die Zukunft der Programmplaner stark gefährdet, jeder Zuseher bestimmt dann selbst, wann er welche Sendung sehen möchte.
Sogar eigene Kanäle können definiert werden, etwa ein Kanal mit allen Naturdokumentationen der Woche für den verregneten Sonntag und ein High-Definition-Kanal mit allen Computer- oder Urlaub-Sendungen. Da die Geräte lernfähig sind, kann der Zuseher auch ohne viel Zutun seinen eigenes Programm gestalten.
Auch die Werbefachleute grübeln bereits, woher da in Zukunft die Einnahmen kommen sollen. Auf den ersten Blick bieten sich natürlich Themen wie Sportwetten oder Gewinnspiele an, doch mit Videorekordern, die über Fernsehgewohnheiten und Interessen bescheid wissen, lässt sich auch ohne viel Phantasie genug Geld machen, etwa mit passenden Werbespots nach Auto Testberichten. Anfang nächsten Jahres könnte die TIVO-Box in Europa auf den Markt kommen, an der Integration in die D-Box wird gearbeitet.